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Jahresbericht 1997
Generalversammlung 1997
An der Generalversammlung vom 18. April 1997 in St. Gallen nahmen 13 Mitglieder
teil. Die bisherigen Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wiederwahl und
wurden einstimmig wiedergewählt.
Im Anschluss an die Routinegeschäfte hatten wir die Gelegenheit,
die Freimaurersammlung "Bibliotheca Masonica August Belz" an der Kantonsbibliothek
St. Gallen zu besichtigen. Herr Louis Ribaux, Präsident des Stiftungsrats
der Bibliotheca Masonica, stellte die Sammlung vor und vermittelte die
Zielsetzungen der Freimaurerei. Ulrich Hasler stellte eine Auswahl von
speziellen Dokumenten zur Ansicht zusammen.
Vorstand
Der Vorstand traf sich im Berichtsjahr regelmässig. Die Verteilung
der Ämter blieb unverändert: Präsident: Felix Winter, Vizepräsidentin:
Marianne Rubli, Quästorin: Andrée Belleville. Weitere Mitglieder:
Elisabeth Oeggerli, Gabi Schneider.
Neben Routinegeschäften war der Vorstand beschäftigt
mit folgenden Themen:
Berufsbild Wissenschaftliche Bibliothekarin - Wissenschaftlicher Bibliothekar
Mit der finanziellen und organisatorischen Unterstützung des BBS konnte
das Berufsbild Wissenschaftliche Bibliothekarin - Wissenschaftlicher Bibliothekar
im Februar gedruckt werden. Die 10-seitige, farbigillustrierte Broschüre
wurde am 18. März bei einem Apéro vorgestellt, an dem Vertreterinnen
und Vertreter des BBS-Vorstands, der Zürcher Aufsichtskommission,
der SDB und IG WBS-Mitgliedern teilnahmen. Die Broschüre wurde vom
BBS-Sekretariat allen Studien- und Bildungsbibliotheken und akademischen
Berufsberatungsstellen der Schweiz zugeschickt.
Delegiertenversammlung
In der Delegiertenversammlung (DV) BBS war die IG WBS mit den beiden IG-Mitgliedern
Marianne Aeschbacher und Marianne Rubli vertreten. Sie informierten den
Vorstand und die Mitglieder via Rundbrief re.gelmässig über die
DV und besonders über die für die IG wichtigen Geschäfte.
Fort- und Weiterbildungskommission
Nach dem Rücktritt von Andrée Belleville war mit Käthi
Steiner wieder ein IG-Mitglied in der Fort- und Weiterbildungskommission
vertreten. Ende 1997 wurde die Kommission aufgelöst.
IG WBS-Vertretung in der Aufsichtskommission
Christoph Güntert ist Vertreter der IG WBS in der Aufsichtskommission
des Kurses für wissenschaftliche Bibliothekare in Zürich. Die
Richtlinien zur Harmonisierung der innerbetrieblichen Ausbildung von wissenschaftlichen
Volontärinnen und Volontären wurden unter Mitarbeit der IG WBS
/ Felix Winter auf der Basis der im Vorjahr verfassten Stellungnahme zuhanden
der Aufsichtskommission ausgearbeitet.
Prüfungsbeobachtung am Kurs für wissenschaftliche Bibliothekare
in Zürich
Yvonne Domhardt und Cornel Dora nahmen am 13. und 15. Mai 1997 als Prüfungsbeobachter/in
an den mündlichen Prüfungen teil. Sie verfassten zuhanden der
Delegiertenversammlung BBS einen ausführlichen Bericht mit Empfehlungen
für die kommenden Prüfungen.
Stellungnahmen
Die Arbeitsgruppe Berufsethik des BBS gab einen Entwurf zur Berufsethik
in Vernehmlassung. Der Vorstand verfasste eine Stellungnahme dazu, die
im Rundbrief Nr. 14 abgedruckt wurde. Als bekannt wurde, dass die Wahl
der Fachhochschule Chur als alleiniger Standort für die I+D-Ausbildung
zur Diskussion stand, setzte der Vorstand mit einem Brief an die Entscheidungsträger
ein für die Fachhochschule Luzern als zweiten Standort.
BBS-Jahresversammlung 1997
Die IG WBS wurde zur Organisation eines Workshops im Rahmen von Kommunikationstechnologien
und neue Organisationkonzepte verändern unseren Arbeitsalltag angefragt.
Elisabeth Oeggerli führte zusammen mit Josef Wandeler eine sehr gut
besuchte Veranstaltung durch mit Blick auf das sich verändernde berufliche
Umfeld Wissenschaftlicher Bibliothekarinnen und Bibliothekare.
Veranstaltungen für IG-Mitglieder
Auf Anfang 1997 hat die Schweizerische Osteuropabibliothek (SOB) einen
neuen Standort bezogen. Die IG WBS nutzte diese Gelegenheit, sich vom neuen
Leiter der SOB, Christoph von Werdt, in die Geschichte und den heutigen
Auftrag der Sammlung einführen zu lassen. Am 10. Dezember 1997 führte
die IG WBS eine Weiterbildungsveranstaltung zum Thema Maschinelle Indexierung:
wo bleibt die intellektuelle Sacherschliessung? mit Klaus Lepsky, ULB Düsseldorf,
durch. Die Veranstaltung stiess auf sehr grosses Interesse.
Rundbriefe und Informationen
Während des Vereinsjahrs wurden die Mitglieder in Rundbriefen regelmässig
über die oben genannten Aktivitäten und weitere aktuelle Themen
orientiert. In ARBIDO erschien Beiträge zur Publikation des neuen
Berufsbilds der IG WBS und zur Maschinellen Indexierung. Eine Homepage
für die IG WBS ist in Planung.
Jahresrechnung
Erstmals in der Vereinsgeschichte kam es 1997 dank der Veranstaltung Maschinelle
Indexierung zu einem Vermögenszuwachs. Dieses finanzielle Polster
erlaubt uns, im kommenden Jahr erneut Weiterbildungstage zu organisieren
und dabei auch ein gewisses Risiko einzugehen.
Mitglieder
Ende 1997 hat die Mitgliederzahl die 100er-Grenze überschritten. Die
IG WBS zählte 101 reguläre Mitglieder und 6 Korrespondenzmitglieder.
Diese erfreuliche Zunahme um 26 Mitglieder innert Jahresfrist ist u.a.
mit dem Werbeeffekt der Weiterbildungsveranstaltung Maschinelle Indexierung
zu erklären. 3 Mitglieder sind wegen Wegzug aus der Schweiz und Pensionierung
aus der IG ausgetreten.
Der Vorstand
5. März 1998
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Manel
de Silva, Monika Wechsler 01/2001 |