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Beruf
Eine offene Gesellschaft und eine hoher
allgemeiner Bildungsstand erfordern einen freien und unkomplizierten
Zugriff auf Informationen. Insbesondere die sich rasant entwickelnden
Wissenschaften sind auf eine speditive und exakte
Informationsvermittlung angewiesen. Heute, im Zeitalter der steigenden
Informationsproduktion, in dem sich Wissensangebot und
Informationsträger schnell diversifizieren, sind die
Vermittlungsdienste wissenschaftlich und bibliothekarisch geschulter
Fachkräfte mehr denn je gefragt.
Dabei gehören die präzise Beantwortung spezifischer
Fragestellungen ebenso in den Aufgabenbereich des wissenschaftlichen
Bibliothekspersonals wie das umsichtige Anlegen zukunftsorientierter
Sammlungen. In der Praxis werden diese Dienstleistungen von Lehre und
Forschung, aber auch einem breiteren Publikum in Anspruch genommen.
Der/die wissenschaftliche Bibliothekar(in) muss über ein
abgeschlossendes Hochschulstudium verfügen – eine
bibliothekarische Fachausbildung ist von Vorteil – und sollte
ausserordentliche Kommunikationsfähigkeit, Offenheit und
Flexibilität mitbringen. Die Innovationen im Bereich von
Informationswesen und Wissenschaft machen die Bereitschaft zu
ständiger Weiterbildung zu einem Muss. Das breite Stellenspektrum
innerhalb von wissenschaftlichen Bibliotheken, Dokumentationsstellen
und Archiven bietet sowohl dem an Informationsmanagement interessierten
Akademiker ein Betätigungsfeld als auch der Hochschulabsolventin,
die beispielsweise ihr ausgeprägtes Organisationstalent oder ihre
didaktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen möchte.
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webmaster 03/2009 |